Dienstag, 2. Oktober 2007

back from the outback

jawohl, wir haben überlebt. wir sind noch heil, die autos ebenfalls, der kontostand vielleicht weniger...aber es war sehr toll!

ich habe mal eine karte gemacht, wo wir überall waren.



hier ist der link zur karte! bitte anschauen, fleißig zoomen und satelliten. das hat nämlich ne weile gedauert ;).

insgesamt waren es tatsächlich knapp 5.000 km. wir saßen also sehr, sehr viel im auto. ich hatte ja befürchtet, dass das nach spätestens zwei oder drei tagen ziemlich nervig wird. war es aber gar nicht! wir waren ja zu neunt, deswegen gab es genug verschiedene sitzkombinationen, so dass wir immer mal wieder mit jemand anderem im auto saßen. dazu musik und endlose weite. was will man mehr?
wenn ich mir die bilder, die wärend der fahrt aus dem fenster entstanden sind, jetzt anschaue, wundere ich mich fast, dass mir wirklich nie langweilig war... aber es sah draußen auch wirklich immer wieder anders aus. mal nur sand, mal hügel, mal büsche usw. außerdem alle paar meter tote kängurus (und riesige raben oder adler, die sich darüber freuen). und schafe und kühe. keine ahnung, was die dort bitte zu suchen haben/hatten?
zu den kängurus hat uns jemand was erzählt: es gibt wohl überall leute, die die mission haben, kängurukinder aus den beuteln ihrer überfahrenen mütter zu retten. theoretisch sollte man also bei jedem, das noch relativ "frisch" aussieht, anhalten, schauen, ob vielleicht noch ein kleines im beutel sitzt, und es dann zu so einer person bringen... wie traurig. haben wir trotzdem nicht gemacht.

jetzt mal der reihe nach. ich versuche es kurz zu machen. weniger bilder gingen einfach nicht... (insgesamt werden wir schätzungsweise um die 5.500 haben.)


1. tag

7.30h haben wir uns an der autovermietung getroffen. es gab einiges an papierkram zu klären und eine einführung in die bedienung der campervans. danach haben wir unsere unendlichen, bei sara, die in der nähe wohnt, zwischengelagerten essensvorräte abgeholt. dann gings los!

den weg zum uluru (ayers rock) wollten wir so schnell wie möglich hinter uns bringen, dann lieber mehr zeit für den rückweg haben. deswegen sind wir am ersten tag etwa 800 kilometer bis dublin, kurz nach adelaide, gefahren. als wir ankamen, war es schon dunkel. aber der "campingplatz" war sowieso nur ein parkplatz mit zwei toiletten und zwei waschbecken, deswegen hätte es da auch nicht mehr zu sehen gegeben.


2. tag

früüüh morgens gings weiter. die tagesetappe war nämlich wieder um die 800 km. kurz vor sonnenuntergang sind wir in coober pedy angekommen. das ist eine dreieinhalbtausend-einwohner stadt im nirgendwo, in der bzw. um die opale gefördert werden. das besondere ist, dass fast alles unterirdisch ist. häuser, kirchen, sogar ein campingplatz wurden in hügel und felsen hineingebaut. leider konnten wir mit den vans nur überirdisch campen. mehr zu coober pedy später. wir haben auf dem rückweg noch mal dort gehalten und uns umgeschaut.




das bild, wo ich auf dem tisch sitze, ist von einem rastplatz. der war krass. einfach...weit. nix. rundherum. bis zum horizont. im hintergrund des nächsten bildes sieht man einen der salzseen, die sich in der gegend befinden. dazu auch später (auf dem rückweg) mehr. in glendambo haben wir getankt. auf der karte sieht man zwar einige "dörfer" entlang des highways, aber die sind wohl alle ungefähr so besiedelt. also sozusagen kaum vorhanden. die fliegen waren dort noch gar nicht so auffällig, wie das schild vielleicht vermuten lässt...noch nicht.


3. tag

früh gings weiter. aber es ist schon irgendwie nett, vom "bett" aus den sonnenaufgang zu sehen (der war immer gegen 6.30h). aber es war nicht der letzte. wir sind eigentlich fast jeden tag um die zeit aufgestanden. unglaublich, oder?? aber mit den weiten strecken, die wir zu schaffen hatten, und sonnenuntergang gegen 18.30h und danach nicht mehr fahren können muss man eben etwas früher anfangen (das habe sogar ich eingesehen ;).
die tagesstrecke war diesmal nur etwa 650 km. nur. ja, wir haben jetzt irgendwie ein völlig anderes verhältnis zu entfernungen. 500 km-strecken waren immer ein klacks. lustig eigentlich.
wir wollten bis zum uluru fahren. oder besser gesagt, zum letzten kostenlosen campingplatz in der nähe - etwa 100 km davor.



von dem platz aus konnte man den uluru sogar schon sehen! dachten wir uns eine ganze weile. bis wir festgestellt haben, dass das "nur" der mount connor war. äh...kann ja mal passieren. die sehen ja auch alle gleich aus da in der wüste und so...

an dem abend haben wir emu kennengelernt. das ist dieser große vogel mit ebenfalls großen füßen. er war so begeistert von uns, dass er sogar unseren geschirrspülschwamm essen wollte, während wir abgewaschen haben. ein lustiger kerl. rose (aus kalifornien) hat uns zur weiteren unterhaltung noch einen dishwashing-song mit gitarre gesungen. ich hätte nicht gedacht, dass man beim spülen so viel spaß haben kann.

außerdem gab es ein paar vogelkäfige. dort war ein kakadu, der sprechen konnte! das war so witzig! er hat entweder "hello" oder "have a cookie?" gesagt. und man hat ihn richtig gut verstanden. hihi. ich war begeistert. später dann sehr enttäuscht, da chantal (aus holland) behauptet hat, sie sei es gewesen, die gesprochen hat. am nächsten tag bin ich dann aber noch mal zu dem vogel, um das ganze nachzuprüfen. und er hat es wieder gesagt! yeah, wusste ichs doch...

da es auf dem platz strom nur gegen bezahlung gab, hatten wir eben keinen. war aber kein problem, schließlich war dort sommer, und man konnte super nachts nach dem duschen im pyjama und mit nassen haaren unter dem großartigen sternenhimmel sitzen und sich vom lauen wind trocken pusten lassen. irgendwie cool.




4. tag

wir wollten den sonnenaufgang am uluru sehen. da es bis dahin wie gesagt noch etwa 100 km zu fahren waren, sind wir zu einer unglaublichen zeit aufgestanden, zu der ich sonst wohl eher ins bett gehe. irgendwie hatten wir aber nicht eingeplant, dass es nicht nur abends überall dunkel und voller tiere ist, sondern eben auch morgens vor sonnenaufgang. nachdem das erste auto fast gegen eine kuh gefahren wäre, die mitten auf der straße rumstand, sind wir doch lieber ziemlich langsam gefahren. so wurde es also immer später und stressiger. unterwegs sind wir noch an einer gruppe kamele im busch vorbei gefahren, aber da die sonne kurz vor aufgang war, hatten wir natürlich leider keine zeit, anzuhalten.

wir haben es gerade noch so geschafft, zumindest die letzten, den uluru so richtig rot leuchten lassenden strahlen mitzukriegen... aber immerhin! sehr schön.



danach gabs dann erstmal ein pfannkuchenfrühstück am fuße(?) des berges. dann wurde es immer heißer und die fliegen das erste mal so richtig aufdringlich. die flogen einem echt direkt ins auge oder den mund. pfuäh! ich war wirklich froh, dass ich mir unterwegs noch so ein wunderschönes oder auch albernes, auf jeden fall aber sehr wirksames fliegenschutznetz für den kopf gekauft hatte. (papa, ich musste an dich denken :D. du darfst es dir mal ausleihen, wenn ich zurück bin.)
wir sind noch bis direkt an den felsen gelaufen und haben uns dort etwas umgeschaut. es gab auch kleine höhlen, mit aborigine-malereien. und es war wirklich sooo heiß, dass man es nicht länger als fünf minuten ohne schatten ausgehalten hat!



wir haben uns dann noch ein aborigine-kulturzentrum angeschaut, das war sehr interessant. im kunst-shop saßen ein paar aborigine-frauen auf dem boden und haben sozusagen live gearbeitet (bilder gemalt). das fand ich irgendwie seltsam. ein bisschen wie zoo. vielleicht kam ich mir aber auch nur komisch vor und sie fanden es ganz normal...weiß auch nicht.

nachmittags sind wir dann zu kata tjuta gefahren (die olgas). das sind ebenfalls sehr beeindruckende und sehr rote, glatte riesenfelsen, zwischen denen man rumlaufen kann. schon faszinierend, das sowas einfach so irgendwo mitten in der würste steht. (p.s.: ups, das sollte natürlich wüste heißen. haha. danke, janine.)



zum sonnenuntergang sind wir wieder zum uluru gefahren. das war eine richtige attraktion. der ganze parkplatz (mit der richtigen sicht auf den rock) war voller autos und sehr viele leute standen in einer langen reihen, um das spektakel zu beobachten.
logischerweise war der "heimweg" dann wieder dunkel und musste viel zu langsam gefahren werden. ich habe mitgezählt, wie viele kängurus und kühe wir gesehen haben. leider habe ich die zahlen vergessen, aber es waren viele...

die nacht haben wir noch mal in/auf dem platz curtin springs verbracht. emu war leider weg. dafür saß in der dusche eine wirklich riesige spinne und chantal hatte zwei zecken. die frau an der rezeption meinte, sie solle sie auf jeden fall so schnell wie möglich entfernen und am nächsten tag zum arzt fahren, um die stellen überprüfen zu lassen. natürlich war das nächste krankenhaus auch nicht um die ecke, sondern im uluru-nationalpark. so musste also eins der autos am nächsten morgen noch mal die einfach 100 km dort hin fahren. immerhin wissen wir jetzt, dass zecken aus der australischen wüste erstaunlicher- und glücklicherweise nicht gefährlich sind.


5. tag

nachdem die drei, die zum arzt gefahren sind, zurück waren, sind wir zum nächsten ziel aufgebrochen. watarrka (kings canyon), etwa 200 km entfernt. auf dem campingplatz dort gab es einen pool, das war toll. später sind wir dann noch zum canyon gefahren, und haben eine kleine tour (etwa eine stunde) gemacht. auch dort ist alles irgendwie rot. red center eben. schön!

auf dem campingplatz hingen überall schilder, dass man die dingos nicht füttern soll. ui! abends kam dann tatsächlich einer vorbei. aber unsere "nachbarn" haben ihn weggejagt, deswegen habe ich ihn leider nur von weitem gesehen.





die ersten vier bilder sind noch aus curtin springs, die anderen vom canyon.


so, das war die erste hälfte der tour. ich denke, das ist erst mal genug zu lesen. und ich muss ins bett. den rest gibt es demnächst!

Donnerstag, 20. September 2007

gestresste fotografierte vampire springen brechend

häää?

also:

gestresst bedeutet: heute hatte ich abgabe aller bisherigen aufgaben in meinem "design for advertising"-kurs. wie bereits erwähnt waren das einige, und natürlich habe ich vor allem in den letzten tagen dafür arbeiten müssen. das ist auch der grund, warum ich hier eine weile nichts mehr geschrieben habe. keine zeit und nichts gemacht, nicht mal richtig weggegangen bin ich die letzten zwei wochen. außerdem hatte ich zwischendurch auch noch meine ungefähr hundertste erkältung seit ich hier bin, deswegen wars vielleicht ganz gut, dass ich sowieso zu tun hatte. jetzt tut mein rücken weh und meine augen sind eckig. und nein, ich konnte nicht früher damit anfangen...
ich wäre sogar fast zu spät zur abgabe heute nachmittag gekommen. ich saß nämlich noch in einem der uni-gebäude und habe die letzten sachen auf pappen geklebt und so weiter, als auf einmal feueralarm losging. ich habe erst mal nicht reagiert, weil ich dachte, der wird schon gleich wieder ausgehen. außerdem hatte ich nur noch eine halbe stunde und musste mein portfolio fertig kriegen. leider ging der alarm aber nicht aus. ein ganz schön nervtötendes geräusch war das! ich bin dann irgendwann mal von meinem im letzten ruhigen eck versteckten tisch aufgestanden und habe um die ecke geschaut, um zu sehen, wie denn die anderen reagieren. da sagte ein mann zu mir, ich solle bitte das gebäude verlassen.
ich habe also mein laptop und meine tasche gepackt und bin mit sehr vielen leuten die treppen runter (ich war im fünften stock) und nach draußen. einige von denen sahen ziemlich albern aus. in dem gebäude befinden sich wohl auch büros, deswegen waren einige anzug- oder kostümmenschen dabei. viele von denen hatten fesche plastikhelme auf, die sie wohl für solche "notfälle" in der schreibtischschublade haben. haha. ich fand auch gut, dass sie die nicht mal draußen abgesetzt haben.
zwischen denen durfte ich dann also warten, habe die zeit vergehen sehen und mich gefragt, wieso bitteschön ich meine arbeiten eigentlich oben liegengelassen habe... es kamen drei! feuerwehrautos, mit sirene und blaulicht. ansonsten war das ganze dann doch eher langweilig und ich hätte auch drin bleiben können, denn es hat nicht mal nach rauch gerochen oder irgendwas anderes spannendes. war, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, nur irgendwas in der tiefgarage, das den alarm und die sprinkleranlage dort ausgelöst hat.
zum glück durften wir nach etwa 20 minuten dann schon wieder rein. ich habe meine sachen gerade so fertig gekriegt. puh...
danach bin ich durch die stadt gerannt, weil ich noch einiges besorgen musste. zu hause musste ich packen. und jetzt ist es schon wieder zu spät. aber ich bin wenig schlaf ja inzwischen gewohnt. in nichtmal mehr 4 stunden geht mein wecker schon wieder los... iiiih! immerhin wirds dann schee! :) aber der reihe nach...

fotografiert wurden wir am dienstag. die uni will nämlich eine neue infobroschüre für ausländische studenten machen, dafür brauchten sie leute für die fotos. yeah, ein paar von uns werden also berühmt. oder auch nicht. aber für kaffee, kekse und ein kinoticket kann man schon mal zwei stunden mit büchern auf dem campus rumlaufen oder mit büchern auf dem campus rumstehen oder total ungestellt in der cafeteria zusammen sitzen und fröhlich auf laptopbildschirme gucken. auf jeden fall wird es sicher lustig, die broschüre anzuschauen. bin gespannt, welche bilder sie nehmen.

vor kurzem hat mir ricardo erzählt, dass in dem garten vor unserem haus (dieser kleine park da, aber dieses wort ist eigentlich übertrieben) fledermäuse wohnen. und was passierte direkt am nächsten abend? ich war dort, um ein paar fotos zu machen. da flatterte es auf einmal direkt neben meinem kopf. als ich erschrocken herumfuhr, flackerten mich zwei rotglühende augen an. das letzte, an das ich mich erinnern kann, ist das aufblitzen zweier weißer zähne und ein stechender schmerz in meinem hals. danach muss ich wohl ohnmächtig geworden sein.
ääh...ich bin übermüdet, entschuldigung. ganz so schlimm war es dann doch nicht. aber ich war wirklich dort, um fotos zu machen, habe zwischendurch mal nach oben geschaut, weil dort vier oder fünf tiere geflogen sind, habe mich natürlich sofort an die fledermausbehauptung erinnert und nach weiterer beobachtung war ich mir sicher, dass es keine vögel waren. eine der fledermäuse hat sich dann auf einen baum gesetzt. blöderweise habe ich das gesehen. denn das hat dazu geführt, dass ich die nächste stunde (obwohl ich eigentlich echt besseres zu tun gehabt hätte ;) mit zunehmender genickstarre unter dem baum verbracht, sehr viele fotos gemacht und gewartet habe, dass die fledermaus wieder losfliegt, damit ich auch davon ein bild machen kann. sie hat sich zeit gelassen, mir irgendwann aber den gefallen getan. natürlich war ich (oder die kamera) dann doch zu langsam, auf dem bild ist nur noch eine flügelspitze zu sehen. hmpf. aber ich war insgesamt doch sehr beeindruckt! die war wirklich riiiiiesig! im flug sah sie fast aus wie eine krähe oder irgendwas in der größenordnung. also, ich schätze mal wieder: 70 cm flügelspannweite hat die locker. mindestens. huiuiui... ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich sie erschreckend oder irgendwie eklig finden soll oder ganz toll?!
beweise gibts auch. obwohl ich gerade die supicam von der uni hatte, konnte ich echt nicht mehr rausholen. aber ein bisschen was erkennt man ja.



so, und dann ist da noch der spring der breakt. auf uns herein. juchee! passenderweise ist jetzt auch noch spring break. ha! eine woche ferien.
deswegen musste ich auch packen und werde morgen so unmöglich früh aufstehen. wir starten eine expedition! bestehend aus neun lieben mädchen aus deutschland, holland, norwegen und kalifornien und drei camper vans inklusive "betten" und "küche". ziel ist ein felsen in der wüste und die wahrscheinlich langweiligste stadt der welt, auch bekannt als uluru oder ayers rock und alice springs.
insgesamt müssen wir knapp 5.000 km fahren. (und das auch noch auf der falschen seite.) da wir erstmal möglichst schnell hin wollen, um dann auf dem rückweg mehr zeit zu haben (oder die zeit zumindest besser einschätzen zu können), wollen wir die nächsten drei tage jeweils etwa 800 km schaffen. joa...
ich hoffe nur, wir bekommen keine reifenpanne oder so. ich weiß nicht, ob wir mit sowas zurecht kämen :D. aber nicht so schlimm, alle ein, zwei stunden kommt ja auch mal jemand anderes vorbei. handys wird man, denke ich, nicht nutzen können. denn ich hatte schon auf diesem camp am anfang die ganze zeit keinen empfang, und das war gar nicht so weit weg von der zivilisation. nachts kann man übrigens nicht fahren, weil es da scheinbar so von irgendwelchen kängurus und was weiß ich was wimmelt, dass man ständig irgendwelche unfälle bauen würde. oder zumindest kaum voran käme. dann gibts da noch diese monstertrucks. das klingt wie in einem schlechten film, stimmt aber scheinbar. da im outback verkehrstechnisch ja nicht viel los ist, sind die wohl so groß, schnell und "unspontan", dass man, wenn man einen sieht, die straße verlassen sollte, damit man nicht überrollt wird!
ich bin gespannt. ich glaube, es wird sehr lustig und aufregend sowieso. wir kommen sonntag in einer woche zurück. sollte ich mich also in etwa zwei wochen noch nicht wieder gemeldet haben, könnte vielleicht mal jemand versuchen, mich zu kontaktieren. achja, der handyempfang...hm...nunja.

bis dann ihr!

Dienstag, 11. September 2007

pi-pa-possum

hihihi, schaut mal, wen ich gerade getroffen hab! :)
eigentlich ist das gar nix besonderes, glaube ich. habe schon von einigen leuten, die auf ihrem heimweg an irgendwelchen parks oder zumindest ein paar bäumen vorbeikommen, gehört, dass sie jedes mal ein paar von denen sehen. aber ich hab bisher nur eins während unserer camp-nachtwanderung durch den wald gesehen, das saß aber ganz oben in nem baum. und noch eins in der stadt, da hatte ich aber keine kamera dabei.
die sind süüüß! und sie haben lustige rosa nasen. das nächste mal pack ich mir eins ein. sehr zutraulich sind sie auch, wie man auf dem einen bild sieht. das war nicht nur der zoom, es war tatsächlich nur einen meter von mir entfernt. leider hatte ich nicht mehr zeit, musste zur bahn (die letzte - kurz nach 12...). werde das nächste mal mehr zeit einplanen.



p.s.: nelli, ich muss dich enttäuschen: opossums gibts nur in amerika.
ok, ich musste ehrlich gesagt auch bei wikipedia nachschauen. suche "possum". jetzt ist alles klar. possums sind beutelsäuger, opossums beutelratten. so siehts nämlich aus!

Montag, 10. September 2007

die großartige ozeanstraße

sie ist wirklich sehr, sehr schön!
also...weniger die straße. die ist viel zu kurvig. zum glück saß ich weiter vorne im bus. hinten ist nämlich mehreren chinesen schlecht geworden. das aus der nähe mitzukriegen hätte ich dann auch nicht mehr ausgehalten glaube ich.
aber die aussichten sind wirklich ganz wundervoll!! leider war es nur ziemlich stressig. anhalten, raus aus dem bus, 20 minuten zeit, wieder rein, weiterfahren, anhalten, 2 minuten fotostop, weiterfahren, nochmal raus, fotostop, nächstes ziel, halbe stunde zeit...puh! an manchen stellen hätten wir gerne noch viel länger bleiben können. so haben wir dafür mehr gesehen. naja. vielleicht fahren wir einfach nochmal privat und in ruhe hin.
das wetter war auch freundlich, viel sonne und angenehm warm. zum glück, immerhin haben wir uns um 7.30 uhr (halb acht!) schon getroffen. auf dem weg zur uni sind wir an einem golfplatz vorbei gefahren, wo tatsächlich schon ein paar verrückte golf gespielt haben. ich erwähne noch mal die zeit: es war kurz nach 7! tststs. es wäre also nicht schlecht gewesen, auf der fahrt ein nickerchen zu halten (nach der party am freitag und nur drei stunden schlaf). war aber unmöglich, da unser busfahrer offensichtlich neben seiner fahrerausbildung auch noch einen alleinunterhalter-kurs belegt hat. nicht mal ich verstehe, wie man so viele stunden am stück reden kann. aber es war lustig und meistens auch interessant.
hier mal ein paar bilder. die "zwölf" apostel sind auch dabei. das sind diese im meer stehenden felsen, eines der wahrzeichen victorias. da der sandstein mit der zeit immer mehr vom meer angegriffen wird, sind es inzwischen aber nur noch sieben oder so.







auf dem weg haben wir in einem eukalyptus-wald angehalten. und wer gammelte da auf den bäumen rum? koalas! echte sogar, ich habs gesehen, sie haben sich nämlich bewegt. leider ist der digitalzoom meiner kamera ganz schön scheiße. mehr konnte ich aus den bildern nicht rausholen. immerhin erkennt man, dass der eine puschelbär mir gewunken hat :). der hatte vielleicht auch ein bärenkind dabei. bin mir nicht sicher, und leider konnte ich nicht näher ran, aber irgendwas ist da, glaube ich, rumgeklettert. vielleicht hat er sich auch nur gekratzt, keine ahnung.
in einem der büsche, auf dem weg zu der apostelaussichtsstelle, hat sich dann auch noch eine schlange geschlängelt. wenn jemand rausfinden kann, was das für eine ist, und wie wahnsinnig gefährlich sie war, bitte bescheid sagen. ich konnte sie im internet nicht finden und in meinem tier- und pflanzenführer ist sie leider auch nicht drin.




so, zu guter letzt noch der grund unserer samstäglichen müdigkeit: die crazy head-party am freitag abend. sie war wirklich crazy und vor allem lustig.



Freitag, 7. September 2007

instantorama, deutsche namen und mehr

wisst ihr, was ich die ganze zeit schon schlimmes mache? ich trinke instantkaffee! iiih, sag ich da. aber geht nicht anders, wir haben nämlich leider keine kaffeemaschine im haus. menno. immerhin ist der kaffee an der uni dafür umso besser (und auch sonst überall, wo man ihn to go kaufen kann). immer frisch gemahlen nämlich. und bei "milano coffee", meinem dealer an der uni, wissen sie inzwischen schon, wie ich heiße und dass ich keinen zucker will :). aber kann man eigentlich auch erwarten finde ich, wenn man eine stempelsammelkarte nach der anderen dort füllt...
pulvernahrung scheint hier überhaupt sehr beliebt zu sein. es gibt sogar bier-brau-sets im supermarkt. da habe ich mich aber bisher noch nicht rangetraut. sollte ich aber vielleicht mal, denn falls es einigermaßen ok schmeckt, wäre dieser preis für 23 liter ja nahezu sensationell!
außer dem pulver gibt es auch viel ready to eat-food. wer bitte kauft fertig geschnittene, nach farbe sortierte äpfel in tütchen? und das, obwohl sie anscheinend nicht mal 99% fettfrei sind, wie sonst ALLES? (sogar salat - gut zu wissen, hätte ich nicht gedacht.)



mir ist heute wieder aufgefallen, dass in den vorlesungen hier ziemlich oft deutsche beispiele genannt werden. in meinem werbekurs haben wir schon einige anzeigen und plakate aus deutschland gezeigt bekommen. heute wurde in der design-vorlesung etwas über erik spiekermann und die "doitse boundespoust" erzählt. auch die ausprache von "baouhaouse" fand ich lustig. außerdem hat der mann erzählt, dass asterix und obelix ein französischer comic ist (war sich aber, glaube ich, nicht 100% sicher) und, dass obelix der dicke ist. wieso wissen die leute das denn nicht?!

noch mehr von der uni: gestern abend fand das finale von rmit (so heißt die uni übrigens) idol statt. also sowas, wie deutschland sucht den superstar bzw. australian idol (und was es da noch so alles gibt), nur eben an der uni. war echt gut! da es das finale war, gab es zwar nichts peinliches zu belachen, aber dafür einige gute stimmen zu bestaunen, inklusive gänsehaut. auch hier hätte sich die teilnahme und noch mehr das gewinnen gelohnt. die siegerin hat 1000$ bekommen!

heute abend gibts eine "crazy head"-wg-geburtstags-party. also sozusagen eine art erweiterung unserer hut-party (die ollen nachmacher ;). ich werde eine wundervolle glitzerperücke aufhaben. hihi.

morgen darf ich dann gegen 6 uhr (morgens!) aufstehen. brrrr... aber wird sich schon lohnen. wir fahren nämlich auf die great ocean road bis zu den 12 aposteln. die great ocean road ist eine schöne straße am meer, die 12 apostel sind 12 schöne felsen im meer. mehr weiß ich auch noch nicht. haha. wer mehr wissen will, soll gefälligst googlen oder auf meine bilder warten. uf jede fall isch des n subber angebot, weil des die uni anbieded mit busse un des nur 15 dollars koschded. sonscht isch des überall deuer und koschded 100 dollars oder soebbes. schee, gell?

so. dat wars. auf wiederhören.

Sonntag, 2. September 2007

langweilige news

diese woche ist so gut wie nichts passiert, dieses wochenende erst recht nicht. ich habe eine erkältung plattmachen müssen, die hier einfach so, unverschämt und dumm, am freitag aufgetaucht ist. außerdem bin ich überfordert von den dingen, die ich für meine abgaben am freitag, mittwoch nächste woche und freitag nächste woche irgendwie fertig kriegen muss. ich schwanke zwischen panik und verdrängung hin und her, deswegen war es eigentlich gar nicht soo unpraktisch, dass ich lieber mal nicht weggehen konnte.
so war ich also, bis auf einen sonnenspaziergang durch meine nachbarschaft gestern, die ganze zeit zu hause, habe mich trotzdem von viel zu viel internet, essen, wäsche waschen, aufräumen usw. ;) ablenken lassen, aber auch ein klein wenig geschafft.

weil ich sonst nichts zu erzählen habe, zeig ich mal eben melbourne von oben. die bilder sind allerdings schon uralt sozusagen, auf der aussichtsplattform war ich irgendwann anfang juli. aber ich denke, so viel hat sich in der zeit nun auch noch nicht verändert. man sieht das meer und den fluss. außerdem die hohe, enge innenstadt und die platten, weiten stadtteile außenrum. und wolken. wunderbar, oder?



was ich lustig fand in letzter zeit:
auf meinen blog kommen doch tatsächlich leute, die bei google nach "wetter memmingen", "mein loch" oder "nacktbilder schwedische soldaten" gesucht haben. wtf?! immerhin waren sie vom ergebnis sicher einigermaßen enttäuscht. harharhar!